Ein Musik-Weltrekord mit viel Engagement

Die Bläser im Chorraum der Jakobskirche
Bildrechte Thomas Geiger

Im Rahmen der Weltrekord-Challenge der bayerischen Posaunenchöre war die Nürnberger Jakobskirche am Freitagabend, den 31. Juli 2026, gut gefüllt. Trotz der sommerlichen Hitze wollten viele Besucherinnen und Besucher dabei sein und den musikalischen Weltrekord miterleben. Den einen oder anderen Altensittenbacher hat man auch dort gesehen. Die Stimmung war auf jeden Fall gut, viele haben die Musik einfach nur genossen, andere haben bekannte Lieder mitgesungen und sich anstecken lassen.

Auch Altensittenbach war bei dem Weltrekordversuch vertreten – gemeinsam mit den Posaunenchören aus Neustett und Veitsbronn. Zur 37./38. Stunde der Challenge wurde gemeinsam musiziert und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Die drei Posaunenchöre haben im Wechsel – so wie alle nachfolgenden Chöre auch - eineinhalb Stunden ohne Pause gespielt. Das war die Herausforderung des Wettbewerbs, 72 Stunden ununterbrochene Musik. Beim Wechsel zwischen den einzelnen Gruppen durfte zwar kurz gesprochen und die nächste Dreiergruppe angekündigt werden – eine Pause durfte es jedoch nicht geben.

So reihten sich unglaublich viele, manchmal auch im Laufe der Tage doppelt gespielte alte Choräle, moderne geistliche Lieder und bekannte Melodien aneinander.

Beim Altensittenbacher Posaunenchor stand u.a.auf dem Programm „Greensleeves“, „Die Erde ist schön“, „Du meine Seele, singe“, „Geh unter der Gnade“, „Das Leben bringt viel Freude“ und „10.000 Gründe“. Auch „Yesterday“ und „When I’m Sixty-Four“ von den Beatles sorgten für Abwechslung. Dazu kamen bekannte Lobpreislieder wie „Lobe den Herrn, meine Seele“ und „Groß ist unser Gott“.

Die Altensittenbacher Bläserinnen und Bläser
Bildrechte Thomas Geiger

Gerade die bunte Mischung machte den Abend zu etwas Besonderem. Ganz beschwingt hat so manch einer die Kirche verlassen. Altensittenbacher Besucherinnen und Besucher fanden auf jeden Fall: „Das war eine wunderschöne Veranstaltung und „goud gschpield hamn se“.

Der Wettbewerb hat zeitgleich zum Bardentreffen in Nürnberg stattgefunden. Barden waren ursprünglich Dichter und Sänger, die vor allem Geschichten, Heldentaten und Legenden mündlich vorgetragen haben – meist begleitet von einem Instrument. Und im weitesten Sinne sind unsere Posaunenchöre ja auch Barden, die Lieder mit christlichem Inhalt vortragen, zu denen oft gesungen wird. Insofern hat der Wettbewerb wunderbar nach Nürnberg gepasst.