Dieses Jahr war es wieder soweit, der Posaunenchor Altensittenbach traf sich zu seiner diesjährigen Rüstzeit im EBZ (Evangelisches Bildungszentrum) Pappenheim. Dabei stellte sich schnell eine Art Motto mit -“doppelt so laut“- für die zweite Stimme heraus, die an diesem Wochenende ganz besonders gefordert war.
Nach dem gemeinsamen Abendessen und der ersten Probeneinheit begannen wir am Samstag sportlich: Bei der „Morgengymnastik“ im Freien sorgten Hampelmänner und Atemübungen dafür, dass alle wach wurden – und dem einen oder anderen vor lauter Luft holen auch etwas schwindelig. Musikalischer Schwerpunkt war die intensive Arbeit mit dem neuen Bläserheft 2026. Gemeinsam wurden neue Stücke einstudiert und vertieft, darunter In Florenz, Bella Ciao und Nostalgia. Außerdem ging es musikalisch einmal quer durch das Bläserjahr: Von Ostern mit „Er ist erstanden“ über Pfingsten mit „Nun bitten wir den Heiligen Geist“, bis hin zu Weihnachten mit einem neu interpretierten „Kling Glöckchen“.
Neben konzentrierten Proben kam auch der Spaß nicht zu kurz. So durfte unser Lukas kurzerhand selbst einmal den Taktstock übernehmen und als Dirigent sein Können unter Beweis stellen. Die Abende klangen in gemütlicher Runde bei dem einen oder anderen Kaltgetränk und vielen guten Gesprächen aus.
Da ein Rüstzeit-Wochenende nicht nur aus Musik besteht, nutzte ein Teil der Gruppe die Pause am Sonntagnachmittag für einen Ausflug zur Burg Pappenheim. Die übrigen blieben im EBZ und sammelten den ein oder anderen "Knobbern" beim Karteln.
Auch diesmal war die Rüstzeit wieder ein schönes, wenn auch anstrengendes Wochenende. Neben der musikalischen Arbeit standen vor allem die Gemeinschaft und der Spaß im Mittelpunkt – und genau deshalb ist man jedes Jahr aufs Neue gerne wieder dabei.
Ob die zweite Stimme am Ende wirklich doppelt so laut war? Das dürfen die Zuhörer beim nächsten Auftritt selbst beurteilen.
Tanja Rösch
