Kirchengemeinde Johanneskirche Hersbruck

Derzeit werden fast alle Gottesdienste der Johanneskirche Live auf YouTube gestreamt.

Der Gottesdienst für den 13. September 2026  kann auf unserem YouTube-Channel (dort evtl. auch etwas nach unten scrollen) unter diesem Link live bzw. als Aufzeichnung verfolgt werden:  GOTTESDIENST.

 

Johanneskirchennews

Fünf auf einem Weg 27.09.2026
Bildrechte Pfarrei Hersbruck-Sittenbachtal

Am 27.09.2026 findet um 10 Uhr der nächste pfarreiweite Gottesdienst in der Reihe "Fünf auf einem Weg" satt. In der Johanneskirche wird der Gottesdienst unter dem Thema "Unsere Quelle" von einem Team aus Kirchensittenbach gestaltet. 

Dieses Thema wird Dekan Hans Stiegler i.R. in seiner Predigt aufgreifen. Er war bis 2021 Dekan in Ansbach und Mitglied des Präsidiums der Landesynode der ELKB.

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Bildrechte Jürgen Kleinlein
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Bildrechte Jürgen Kleinlein

Meine Himmelfahrtsfeier- eine andere Beerdigung - in der Johanneskirche Hersbruck um 13:30 Uhr.

Ab 10:30 Uhr gibt es für alle, die Abschied nehmen wollen, die Möglichkeit am weißen Sarg, der oben in der Johanneskirche steht, ein Zeichen der Liebe und Verbundenheit zu hinterlassen (kleines Zeichen, Fingerabdruck, Bibelvers, Herz...).

Bitte traut euch und macht den Sarg einzigartig und bunt.

Tragt Kleidung ohne Farbzwang, die für euch so gut ist und vielleicht ist etwas "rotes", meine Lieblingsfarbe, dabei.

 

Die sich berührenden Finger aus der Sixtinischen Kapelle
Bildrechte Dr. Gerhard Knodt

Kürzlich – in einem Seminar – sagt eine ältere Frau: „Ich habe jahrelang so geglaubt: Gott ist Vater, der sorgt für mich, der schützt mich. Jetzt ist das anders. Ich kann es nur so sagen, ‚Gott in mir, ich in Gott.‘ Steht das in der Bibel? Was sagen Sie dazu?“
Offensichtlich hat sich etwas im Glauben dieser Frau verändert. Ein neuer Horizont, ein anderes Bild von Gott taucht auf. Tastend will sie wissen, ob das so in Ordnung ist. Kennen sie solche Fragen? Ist es ist nicht so: wir haben Glauben und Beten gelernt. Kindlich übernehmend in der Vorstellung am Anfang. Aber dann werden wir älter – auch im Glauben. Diese Frau hat dazugelernt. Ist die kindliche Vorstellung jetzt falsch? Sicher nicht. Die Sprache, die sie für ihren Glauben gefunden hat, stammt aus einem Choral, „Ich in dir, du in mir“, heißt es bei Gerhard Tersteegen. 
Es lohnt sich sehr, sich das Grundgebet des christlichen Glaubens vertieft anzueignen. Jesus hat selbst gelernt zu beten, zuhause und in der Gemeinde in Nazareth. Später werden ihn seine Jünger bitten, dass er ihnen ein eigenes Gebet lehrt. Das Vaterunser, das das Normgebet der Christen werden wird. Aber was tun wir, wenn wir beten? Wie lernen wir zu beten?
Warum redet Jesus Gott mit „Vater“ an? Wer ist das, „Vater“? Versperrt Jesus damit nicht allen den Weg zum Glauben, die ein problematisches Bild vom eigenen Vater haben? Und um was bitten wir nicht alles in diesem Gebet: Heiligung des Namens, Vergebung, das Reich Gottes und anderes was nicht so weit oben auf unserem Wunschzettel steht. Um was bitten wir Gott in diesem Gebet?
Pfarrer Gerhard Knodt predigt im August dreimal zum Vaterunser. Eine kleine Reihe unter diesen Überschriften: 

I. Beten lernen. (9.8., 10.00 Uhr, Spitalkirche)

II. Warum „Vater“? (23.8., 8.15 Uhr, Oberkrumbach / 10.00 Uhr Johanneskirche)

III. Wenn Gott Macht hat … (30.8., 9.30 Uhr, Altensittenbach)


„Ich sauge noch heutigen Tages am Vaterunser wie ein Kind. Ich trinke und esse davon wie ein alter Mensch und kann nicht satt werden.“  Martin Luther

Gruppenbild
Bildrechte Johanneskirche Hersbruck

Lebens-Spuren: Spannender Abend in der Johanneskirche

Vergangenen Mittwoch trafen sich etwas mehr als 35 Frauen aller Altersgruppen im Gemeindesaal der Johanneskirche, um gemeinsam über Spuren im Leben nachzudenken. Nach der Begrüßung und einem ersten gemeinsamen Lied sammelte die Gruppe Redewendungen, die mit Spuren zu tun haben, z.B. in der Spur bleiben oder einer Spur folgen.
 Bei uns allen hinterlässt das Leben Spuren, schon bei der Geburt werden wir in eine Familie hinein geboren, die ihre Spuren hinterlässt, weiter geht’s mit der Erziehung, mit Freundschaften usw. Diese Spuren prägen uns, sowohl positiv als auch negativ. Auch wir hinterlassen Spuren im Leben anderer durch unser Handeln und Verhalten.
Im Anschluss an einen lustigen Sketch zwischen Mutter und Tochter, konnte jede Frau überlegen, welche Spuren in ihrem Leben gelegt wurden. Nach einem weiteren Lied konnten die Frauen ihren Fußabdruck auf alte Kalenderblätter zeichnen, ausschneiden und sie vor dem Kreuz ablegen. Auch wurde verdeutlicht, dass wir gelegte negative Spuren nicht lebenslang mit uns tragen müssen, sondern dass wir solche belastende Spuren vors Kreuz bringen dürfen.
Anhand der biblischen Geschichte der Emmaus Jünger, die hilflos und zuerst auch hoffnungslos auf ihrem Weg waren und es doch einige Zeit gedauert hat, bis sie bemerkten, dass Jesus da ist und sie begleitet, legten die Frauen dann noch einen goldenen Fußabdruck neben den bereits abgelegten Fußspuren vor das Kreuz (siehe Bild), so wurde anschaulich dargestellt, dass Jesus uns durchs Leben begleitet und an unserer Seite ist.
Zum Abschluss konnte sich jede noch überlegen, welche Spuren ich selbst im Leben anderer hinterlassen will.

Der Abend klang nach einem gemeinsamen Vater unser und Segen im Kirchhof bei Cocktails und Knabbereien aus.

Am Samstag, 14.11.2026 findet das nächste Treffen statt, dieses Mal ist wieder ein Frühstück mit einer Referentin geplant.

Einladung bzw:
Bildrechte Johanneskirche Hersbruck

Herzliche Einladung zum nächsten Frauentreff bzw: am Mittwoch, 17.06.2026 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Johanneskirche.
Wir überlegen, welchen Spuren wir im Leben folgen und wo wir Spuren hinterlassen haben.
Anschließend gibts im Kirchhof Cocktails (mit und ohne Alkohol) und Häppchen.
Wir freuen uns auf alle Frauen.
 

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